Ich nehme heute das Erste und Du?

Entgegen aller Annahmen, scheint die äußere Fülle für die meisten Menschen mehr Unglück zu bringen, als die äußere Leere.

Wie sonst ließe sich erklären, dass Menschen ärmster Länder sich glücklicher fühlen, als wir in unseren vollgestopften Industrieländern?

Wie sonst ließe sich erklären, dass Menschen die im Überfluss leben sich innerlich leerer fühlen, als die, die jeden Tag mit einer Schale Reis, katastrophalen Umwelt- und Gesundheitsbedingungen leben?

Verbinde ich mich wieder mit dem Einfachen, dem Wesentlichen, dem Mindesten und dem Notwendigen, so wird mir auch klarer, wie lächerlich es ist, wenn ich mich über einen Rohrbruch und die Schweinerei im Haus aufrege, als tagtäglich, bildlich und wörtlich in und mit der “Scheiße” zu leben.

Es geht im wesentlichen nicht um Vergleich! Das wäre zu billig.
Es geht um die Wahrnehmung, dass wir alle Gleich sind. Das es eine Wirklichkeit hinter unserer eigenen, für richtig gehaltenen Wahrheit gibt.

Wenn ich mich besinne und wirklich ehrlich zu mir bin, dann bleibt nichts wichtiger, als mein innerer Frieden, meine innere Liebe und das Gefühl der Verbundenheit mit Allem.

Nimm deine Gedanken und Glaubenssätze nicht so wichtig. Sie halten dich eher davon ab, das Leben zu er(leben), deine wahren Gefühle wahrzunehmen und deinem Herzen zu folgen, das eine höhere Art von Intelligenz zu besitzen scheint – oder nimm sie wichtig und reg dich auf.

Ich nehme heute mal das Erste. Und Du?

Mati © www.tuncoez.de