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Ich habe verstanden …

Das, was du mir so lange Zeit zu erklären versuchtest,
habe ich erst verstanden, als ich mich selbst gefunden habe.

Jeder habe einen anderen Weg glücklich zu werden.
Meinen Weg habe ich durch das eigene Schreiten verstanden.

Nur durchlebend, lerne man das Leben, nicht durch lesen oder durch zuhören.
Warum du dein Wissen nicht mit mir geteilt hast, habe ich nun verstanden.

Jeder Tag der ohne Liebe im Herzen vergehe, sei verloren.
Warum du barfuss der Liebe hinterherliefst, habe ich nun verstanden.

Wenn Schmerz seinen Gipfel erreiche, kämen keine Tränen mehr aus den Augen.
Warum du nie geweint hast, habe ich nun verstanden.

Den Weinenden zum Lachen zu bringen, sei wertvoller als mit dem Weinenden zu weinen.
Als du meine Tränen in schallendes Gelächter verwandelt hast, habe ich es verstanden.

Ein Jeder kann einen anderen Menschen verletzen, doch einzig die wirklich Geliebte könne einem am meisten Schmerzen zufügen.
Als du mir sehr weh getan hast, habe ich es verstanden.

Aber die Geliebte solle, jede für sie vergossene Träne wert sein.
Als mich mit den Tränen auch die Freude verließ, habe ich es verstanden.

Nicht zu Lügen, sondern die Wahrheit nicht zu verschweigen, sei die Kunst.
Als du dein Herz in meine Hand legtest, habe ich es verstanden.

„Ich brauche dich, komm“ sagen zu können, sei stark zu sein.
Als ich „geh“ zu dir sagte, habe ich es verstanden.

Wenn jemand zu dir „geh“ sagt, darauf mit „ich möchte bleiben“ antworten zu können, sei zu lieben.
Als du zu mir „geh“ sagtest und ich ging, habe ich es verstanden.

Meine Liebe zu dir, war wohl ein verzogenes Kind,
dass bei jedem Hinfallen nervenzermürbend weinte.
Als ich erwachsen wurde und du mich feste umarmtest, habe ich es verstanden.

Nicht sich zu entschuldigen, sondern verzweifelt „vergib mir“ zu sagen, sei es Reue zu zeigen.
Als ich es wirklich bereute, habe ich es verstanden….

… und Stolz…. Stolz sei die Maske der Verlierer und der Unfähigen… ein Herz voller Liebe habe keinen Stolz…
Als ich in meinem Herzen die Liebe fand, habe ich es verstanden.

Wer verzweifelt will, warte nicht, sondern hege nur die Hoffnung, eines Tages Verzeihung zu erhalten.
Als ich verzweifelt wollte, dass du mir verzeihst, habe ich es verstanden.

Liebe sei Bemühung. Wobei die Bemühung, nicht verzichten zu wollen hieße,
aber so zu lieben sei, dass es gleichzeitig frei lässt.

Im Original “Anladim” vom zauberhaften, türkischen Dichter Can Yücel ©

Übersetzung & Foto
© Mati Ahmet Tunçöz – www.tuncoez.de

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Über den Autor:

Mein Name ist Mati Ahmet Tunçöz Seit über 10 Jahren, begleite ich andere Menschen in Umbruchsituationen, Veränderungs- und Krisenphasen, um wieder zu sich selbst zu finden. Mit meinen Coachings, Trainings, Ausbildungen und Psychotherapie, stehe ich ihnen zur Verfügung, wenn es darum geht, sich effektiv, nachhaltig und empathisch mit sich selbst und ihrem Leben ins Reine zu bringen. Was meine Klienten bei all ihren Unterschieden vereint, ist der unbändige Wille, ein Leben nach ihren Herzenswünschen zu führen. Meine Klienten kommen aus ganz Deutschland & Europa zu mir. Sie lassen sich bei zu großer Entfernung oder Zeitmangel für die Anfahrt, auch gerne über Skype-Videokonferenz oder direkt am Telefon von mir zu Themen der Lebens- Berufs- und Selbstfindung professionell coachen. Mehr Infos erhältst Du über https://www.tuncoez.de